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Poseidon
Positions- und kontextsensitive Informationssysteme für Museen zur Demonstration des Potentials der RFID-Technik'
POSEIDON einer der drei Gewinner des Berliner RFID-Wettbewerbs
Das Projektkonsortium bestehend aus der Humboldt-Universität Berlin, FHTW Berlin, Jüdischem Museum Berlin und den Berliner Unternehmen Bitmanufaktur sowie Acoustiguide zählt zu den drei Gewinnern des Wettbewerbs Anwendung von Technologien in der Wissensgesellschaft – RFID als Beispiel der Verzahnung von Wirtschaftsentwicklung und Wissensgesellschaft.
Neuigkeiten
Detaillierte Informationen zum Projekt Poseidon und den anderen Gewinnern des Wettbewerbs sind auf http://www.poseidon-projekt.de/ zu finden. Besuchen SIe uns auf dem 10. WCI (Wirelesss Communication and Information Congress) am 15. Oktober in der Berlinischen Galerie. Nähere Informationen und Anmeldung unter der Webadresse http://inka.fhtw-berlin.de/wci .
Projektziel und Inhalt
Ziel des Projektes POSEIDON ist die Entwicklung verschiedener RFID-basierter Lösungen, die die Leistungsfähigkeit der RFID-Technologie in Museen und öffentlichen Einrichtungen mit großem Besucherverkehr demonstrieren. Hierbei sollen sowohl aktive als auch passive RFID-Tags einschließlich der notwendigen Lese- und Schreibgeräte eingesetzt werden. Die Einführung RFID-gestützter Besucherinformationssysteme ist eine weitreichende Entscheidung, die von der Referenzinstitution Jüdisches Museum Berlin nur mit großem Bedacht umgesetzt werden kann. Als Versuchsfeld mit vielfältigen Herausforderungen werden zuerst die Sonder- und Wechselausstellungen dienen, die verschiedene Fragestellungen in überschaubarem Umfang aufwerfen. Dazu soll eine rekonfigurierbare und wiederverwendbare RFID-Infrastruktur entwickelt werden (AdHoc-Netz), die später auch für die Dauerausstellung nutzbar ist.
Partner und Aufgaben
Das Projektkonsortium setzt sich zusammen aus:
- der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (Konsortialführer),
- dem Unternehmen Acoustiguide Berlin,
- dem Unternehmen Bitmanufaktur Berlin
- der Humboldt-Universität zu Berlin und
- dem Jüdischem Museum Berlin.
Die Schwerpunkte der Arbeiten im Projekt POSEIDON liegen auf den Gebieten:
- Aufbau der Rechnerinfrastruktur zur Verarbeitung der RFID-Daten
- Aufbau eines RFID-basierten Eintrittskartensystems
- Positions- und kontextbasierte Dienste unter Nutzung der RFID-Technik
- Notruf und Gefahrenwarnungen für große Menschengruppen, Evakuierungsmanagement
- PoI-Datensammlung, Entwurf und Implementierung von Besucher-Medienstationen
- Aufbau personalisierter Webportale, incl. Web2.0-Services
- Daten- und Sicherheitskonzept
- Technologietransfer in andere Museen und Adaption auf andere Anwendungsgebiete
Förderung
Das Projekt Poseidon wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Weitere Berliner RFID Projekte
- OpenPCD.org: Offenes Hardwaredesign eines Lesegerätes für passive 13.56MHz RFID Tags.
- OpenBeacon.org: Offenes Hardwaredesign eines Lesegerätes und aktiver 2.4GHz RFID Tags für Ortung von Objekten und zur Detektion sozialer Kontakte.
- DB Call a Bike: Neues RFID basiertes Fahrrad Leihsystem in Berlin



